Eigenes Handy – ja oder nein?

Mehr als die Hälfte (57 Prozent!) aller sechs- bis 13-jährigen Kinder besitzen inzwischen ein eigenes Handy oder Smartphone – das ist ein Ergebnis der KidsVerbraucherAnalyse 2014.
Foto: Michael Kasiske
Wie sieht es bei Euch aus?

Was spricht dafür und was spricht Eurer Meinung nach dagegen, dass Kinder ein eigenes Gerät haben dürfen?

Advertisements

Wie viel Cariblogger steckt in dir?

DSC_0318Wie viel Cariblogger steckt in dir? Wir machten den Test und fragten Passanten. Julia und Sandra machen heute den Anfang:

Julia, 25 Jahre und Sandra, 27 Jahre

Sandra: Als erstes fällt mir ein, dass Kinder ein Recht auf Gewaltfreiheit, insbesondere Schutz vor häuslicher Gewalt, haben.

Julia: Es ist wichtig die Kindheit zu bewahren und keine Kinderarbeit zu unterstützen. In Entwicklungsländern müssen Kinder ja meistens arbeiten, wegen fehlender sozialer Sicherung. Dort schützen die Kinder ihre Familien vor der Armut…

Weiterlesen

Unterwegs in einer besonderen Mission: die Kinderrechtsdetektive.

Sie waren für Euch unterwegs und haben einiges in Erfahrung gebracht!

Sie, das sind die Kinderrechtsdetektive! Kinderrechtsdetektive

Beim Ferienprogramm „Ferien zu Hause“  in der GOT Elsaßstraße in Köln hat sich eine Gruppe gebildet, die sich während des Programms trifft und sich mit dem Thema „Kinderrechte“ intensiv beschäftigt. Zu Beginn haben die elf Kinder der Gruppe, die zwischen 7 und 13 Jahren sind, sich gefragt, welche Rechte haben Kinder überhaupt? Denn einige der Kinder wussten gar nicht, dass es extra Rechte für sie gibt. Zusammen haben sie sich im Internet informiert und darüber diskutiert, wo und wie ihre Rechte gewahrt werden und vor allem, wer diese Rechte macht und für wen sie gelten. Das Ergebnis haben die Kinder aufgeschrieben, wie zum Beispiel die siebenjährige Aurelia.

Aurelia hat es aufgeschrieben

Aurelia hat es aufgeschrieben

Mittlerweile sind die Kinder der Gruppe kleine Kinderrechtsexperten.

Mit ihrem Wissen haben sie sich auf den Weg gemacht und untersucht, wie in ihrem Veedel ihre Rechte berücksichtigt werden und wo kein Raum für Kinder ist.PEV-Platz Foto 3

Bei ihrem Rundgang durch die Kölner Südstadt waren sie vor allem von dem PEV-Platz begeistert, der direkt hinter dem Jugendzentrum GOT Elsaßstraße liegt. Dort steht ausdrücklich, dass hier spielen für Kinder und Jugendliche erlaubt ist. Ein Schild, was man sonst selten findet. PEV-Platz Foto 4

Die Kinderrechtsdetektive haben auch Spielstraßen und kinderfreundliche Straßenübergänge gefunden. Doch auch private Parkplätze und andere Orte die abgesperrt sind, sind ihnen auf ihrer Erkundungstour begegnet. Diese Orte gewähren Kindern nicht ihr Recht auf Spiel und Freizeit und werden von unseren Experten  als kinderunfreundlich bezeichnet und bekommen daher ein Daumen nach unten.Privatparkplatz

In den kommenden Tagen werden die Kinderrechtsdetektive weiter losziehen und Interviews zum Thema führen. Sie wollen dazu die Meinungen von anderen Kindern erfahren, aber besonders gespannt sind sie auf die Äußerungen der Erwachsenen.

Es bleibt also spannend!

Heute starten wir eine kleine Umfrage: Welches Kinderrecht ist für Euch das Wichtigste? Gerne könnt Ihr auch ergänzen.